<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" standalone="yes"?>
<?xml-stylesheet href="http://helen.twoday.net/rss2html.xsl" type="text/xsl"?>
<rdf:RDF 
  xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#" 
  xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
  xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
  xmlns:cc="http://web.resource.org/cc/"
  xmlns="http://purl.org/rss/1.0/"
> 

  <channel rdf:about="http://helen.twoday.net/">
    <title>Unterwegs : topic:Japan 2005</title>
    <link>http://helen.twoday.net/</link>
    <description></description>
    <dc:publisher>Katido</dc:publisher>
    <dc:creator>Katido</dc:creator>
    <dc:date>2008-08-28T11:37:34Z</dc:date>
    <dc:language>en</dc:language>
    <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
    <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
    <sy:updateBase>2000-01-01T00:00:00Z</sy:updateBase>
    
    <image rdf:resource="http://static.twoday.net/helen/images/icon.jpg" />
    <items>
      <rdf:Seq>
            <rdf:li rdf:resource="http://helen.twoday.net/stories/1019516/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://helen.twoday.net/stories/1005646/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://helen.twoday.net/stories/1002366/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://helen.twoday.net/stories/993521/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://helen.twoday.net/stories/993005/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://helen.twoday.net/stories/966019/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://helen.twoday.net/stories/955792/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://helen.twoday.net/stories/945137/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://helen.twoday.net/stories/932976/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://helen.twoday.net/stories/926813/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://helen.twoday.net/stories/925409/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://helen.twoday.net/stories/917684/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://helen.twoday.net/stories/915478/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://helen.twoday.net/stories/906465/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://helen.twoday.net/stories/898951/" />

      </rdf:Seq>
    </items>
  </channel>

  <image rdf:about="http://static.twoday.net/helen/images/icon.jpg">
    <title>Unterwegs</title>
    <url>http://static.twoday.net/helen/images/icon.jpg</url>
    <link>http://helen.twoday.net/</link>
  </image>

  <item rdf:about="http://helen.twoday.net/stories/1019516/">
    <title>Sayonara!</title>
    <link>http://helen.twoday.net/stories/1019516/</link>
    <description>Waah!! Hier sind alle so groß &gt;_&lt; Und das ß gibts auch wieder... Der Form halber kommt jetzt mein Abschiedsbeitrag für diesen Blog. Ich weiß selbst nicht genau, ob ich froh oder traurig darüber bin, aber seit gestern bin ich wieder zu Hause!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Hause ist, ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wo man die Klamotten nur nach Bequemlichkeitsgrad auswählt,&lt;br /&gt;
wo die Tastatur alles bereit hält, das man für seine Muttersprache braucht,&lt;br /&gt;
wo man nicht mehr zu eitel ist, um die Lesebrille aufzusetzen,&lt;br /&gt;
wo man CDs anhört, die man schon in und auswendig kennt,&lt;br /&gt;
wo die Familie jeden Tag zur selben Uhrzeit aufsteht,&lt;br /&gt;
wo Bücher im Regal stehen, die man schon vor Jahren gelesen hat,&lt;br /&gt;
wo man ohne Hirn durchs Haus rennen kann und trotzdem alle Türen in die richtige Richtung aufmacht...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber irgendwie ist Zu Hause auch dort, wo es Leute gibt, die auf einen warten ... jetzt muss ich erst mal gaaaaaanz viele Mails schreiben!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tschüss Blögle, schlaf schön! Eines Tages weckt dich Helen-san wieder auf...</description>
    <dc:creator>Katido</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://helen.twoday.net/topics/Japan+2005&quot;&gt;Japan 2005&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 Katido</dc:rights>
    <dc:date>2005-09-30T09:58:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://helen.twoday.net/stories/1005646/">
    <title>Freizeit</title>
    <link>http://helen.twoday.net/stories/1005646/</link>
    <description>Einer geht noch!! Vermutlich ist dies der letzte Beitrag zu dieser Reise :-(...&lt;br /&gt;
Heute: Was machen Japaner eigentlich in ihrer Freizeit?? Die Frage ist wohl etwas schwierig, denn in Japan gibt es genauso vielfaeltige Interessen wie in D auch. Aber ein paar ungewoehnliche Freizeitbeschaeftigungen kann ich aufzaehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- BADEN. Baden ist ein echtes Hobby. Ich kann mir keinen Japaner vorstellen, der nicht gerne ins oeffentliche Thermalbaeder steigt. Ausserdem gibts jeden Abend im heimischen Badezimmer eine heisse Wanne. Das besondere dabei: man steigt ins Badewasser des Vorgaengers. Baden ist zum entspannen da; saeubern tut man sich am Wascheimer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- SHOPPING. Grosse Department Stores und die Untergrundpassage des Bahnhofs laden zum Shopping ein. Die Einkaufsstrassse, die jede noch so kleine Stadt besitzt, ist ueberdacht, damit man auch bei schlechtem Wetter aus Leibeskraeften konsumieren kann. Ein Bummel durch diese Arkade ist immer ganz nett. Hier stoeckeln die aufgetakelten &quot;modebewussten&quot; Japanerinnen in die Laeden mit dem neusten Schnickchnack, gleich nebenan kann man traditionelle Kimonos erstehen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- PATCHINKO. Was ist nur so faszinierend daran, zwischen frustrierten Spielsuechtigen zu sitzen und ein Vermoegen auszugeben, nur um vielleicht ein Stofftier zu gewinnen und sich das Gehoer zu ruinieren? Jedenfalls sind die grossen blinkenden Spiel-Slots immer besucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- KARAOKE. Karaoke-Bars sieht man tatsaechlich oft in japanischen Staedten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- LESEN. Wer im Zug nicht schlaeft (...also ein sehr seltener Fall^^), der packt Zeitung, Roman oder Manga aus. Manga gibts fuer jedes Alter, jedes Geschlecht, jedes Interesse. Lustig kann der Blick in einen Buchladen sein: Manche Leute scheinen nicht zum Einkaufen dort hinein zu gehen, sondern zum Lesen. Dann stehen sie nebeneinander vor dem Buecherregal und lesen friedlich einen Schmoeker...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- FERNSEHEN. Der Fernseher laeuft immer und ueberall. Super aetzend. Zu sehen gibts zum Beispiel:&lt;br /&gt;
komische Nachrichten (kommt mir vor als wird nur ueber Katastrophen und ein wenig japanische Politik berichtet)&lt;br /&gt;
koreanische Dramen (historische Gewaender und viele viele Traenen... in letzter Zeit sind koreanische Dramen und Schauspieler &quot;in&quot;, was ich, angesichts der wenig freundschaftlichen Ereignisse vor &apos;45, ganz positiv finde.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- JOGGEN, GYMNASTIK USW. Idealer Ort fuer den Fruehsport ist natuerlich der oeffentliche Park, damit auch kleine auslaendische Touristen was davon mitkriegen.^^&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- ENGLISCH LERNEN. Jeder Auslaender, der in Japan lebt, scheint Englisch zu unterrichten. Dank dem wenig erfolgreichen staatlichen Englischunterricht gibt es viele private Institute, an denen die armen Japaner ihre Englischkenntnisse aufbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- GARTENARBEIT. In Japan muss es wirklich viele Pflanzenliebhaber geben. Die gruenen Lieblinge ranken sich an Gittern hoch, haengen vom Dachvorsprung herunter und stehen in vielen grossen und kleinen Kuebeln vor den Haeusschen. Natuerlich auf japanisch-chaotische Art.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- ESSEN GEHEN. Als Familienevent scheint man hin und wieder mal abends ausserhalb zu essen. Als Gast wird man oft zum Kaiten-Sushi geschleppt (meine persoenliche Uebersetzung: Fliessband-Sushi).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- HANDYS. Vom Grundschueler bis zum Greis ist die japanische Bevoelkerung mit Handys (inkl. Foto-Funktion) ausgestattet. Hat man gerade nix besseres zu tun, wird das High-Tech-Ding aufgeklappt und eifrig darauf rumgetippt.</description>
    <dc:creator>Katido</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://helen.twoday.net/topics/Japan+2005&quot;&gt;Japan 2005&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 Katido</dc:rights>
    <dc:date>2005-09-26T06:25:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://helen.twoday.net/stories/1002366/">
    <title>Wer ist die Schoenste im ganzen Land...?</title>
    <link>http://helen.twoday.net/stories/1002366/</link>
    <description>Aie!!!! Zwei Monate lang habe ich mich ahnungslos von den japanischen Herren anquatschen lassen, und jetzt schluesselt mir hier mein Host genau auf, wie ich aus japanischer Sicht wirke. Uff! Fangen wir mal an... natuerlich muss ein bisschen Uebertreibung dabei sein.....^^&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(----------------------------&gt;&gt; japanische Perspektive)&lt;br /&gt;
Bohnenstange ------------&gt;&gt; rank und schlank (und das ganz ohne Stoeckelschuh-erhoehung)&lt;br /&gt;
&quot;duenn&quot; (&quot;Isst du auch genug?&quot; &gt;.&lt;) ---&gt;&gt; die Japanerinnen sind auch nicht gerade ausladend, falle also nicht weiters auf&lt;br /&gt;
Haarfarbe: stinknormales braun --&gt;&gt; strahlendhelles Haar (ganz ohne Haarefaerben!)&lt;br /&gt;
etwas schwaechliches Haar ---&gt;&gt; sooooo weiches Haar!! (japanisches Haar ist schoen fest und voll.. aeh... ich meine natuerlich, hart und kratzig^^)&lt;br /&gt;
stinknormale europaeische Augen ---&gt;&gt; grosse, exotische, bunte Augen&lt;br /&gt;
laaaaange Nase ------------&gt;&gt; profilierende Nase im Gegensatz zu den &quot;platten&quot; japanischen Gesichtern&lt;br /&gt;
schmales Gesicht, schwierig alles darin unterzubringen ---&gt;&gt; endlich mal nicht so ein weites breites rundes leeres (jap.) Gesicht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Pluspunkte: bin einer der wenigen Auslaender die ein bisschen Japanisch radebrechen, bin soooooo jung, reise alleine (das kommt cool), spreche im Gegensatz zur japanischen &quot;Diskussions&quot;kultur (??) auch gern mal ueber etwas weniger oberflaechliche Themen &gt;.&lt; (das kommt klug)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was mich betrifft... ich muss sagen, wenn ich nach einem langen japanischen Tag in den Spiegel schaue, bin ich manchmal selber kurz ueberrascht ueber das komische Europaer-Gesicht... (Ich ertappe mich schon dabei, dass ich Auslaender auf der Strasse oder im Zug anstarre... dabei bin ich doch selber einer o.O..)</description>
    <dc:creator>Katido</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://helen.twoday.net/topics/Japan+2005&quot;&gt;Japan 2005&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 Katido</dc:rights>
    <dc:date>2005-09-24T08:51:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://helen.twoday.net/stories/993521/">
    <title>FAQ</title>
    <link>http://helen.twoday.net/stories/993521/</link>
    <description>Die meist gestellten Fragen der Japaner EXKLUSIV fuer euch...:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Was hat dich in Japan am meisten beeindruckt / Was hat dir am besten gefallen?&quot; (Dann wollen sie &quot;der Atombombendom&quot; oder &quot;der so-und-so-Tempel&quot; hoeren, was mir als antitouristischer Tourist seeeehr schwer faellt.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Reist du &lt;i&gt;allein&lt;/i&gt;?&quot; (Japanische Frauen haben wahrscheinlich kaum das Selbstbewusstsein, alleine zu reisen...)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Sorgen sich deine Eltern nicht um dich?&quot; (Im Internetzeitalter ist meine Familie stets bestens informiert... naja ... alles muesst ihr ja auch wieder nicht wissen...)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Wie gross bist du?&quot; (Das muss man als Auslaender unbedingt wissen.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Kannst du rohen Fisch essen?&quot; (Ja. Das Problem bei Sushi ist nicht der rohe Fisch, sondern das gruene scharfe Wasabi-Zeug, das ich regelmaessig vom Reis runterschabe.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Kannst du Natto essen?&quot; (Pfui Teufel!!! Sicher 80% der Auslaender moegen kein Natto. Entsprechend grinsen die Japaner schon wenn sie die Frage stellen.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Magst du Sake?&quot; (Nein...... und Bier mag ich auch nicht!)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;WAS, du magst kein Bier?? Die Deutschen moegen doch Bier, nicht wahr?&quot; (...wahrscheinlich...)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Isst du in Deutschland jeden Tag Brot? Wie oft isst du Reis?&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;In welcher Stadt bist du geboren?&quot; (Irgendwie ist das wichtig. Mir passierte es sogar einmal, dass zuerst nach der Geburtsstadt und dannach nach dem Wohnort gefragt wurde.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Fuer was ist deine Stadt beruehmt?&quot; (Komische Frage! Und KEINER fragt mich, ob mir die Stadt denn gefaellt...)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Wie findest du Onsen (Thermalbaeder)?&quot; (Naja, ganz nett, aber ich bevorzuge eine heisse Dusche.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Schaemst du dich nicht im oeffentlichen Bad?&quot; (Noe, schon okay. In D gibts ja auch gemeinsame Duschen.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Welche Anime / Manga sind in Deutschland bekannt?&quot; (...oh je, da fragt ihr die falsche! Jedenfalls gehoeren Manga drueben zur Jugendkultur, waehrend hier vom Grundschueler bis zum Manager jeder Manga lesen darf und trotzdem ernst genommen wird^^.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Was ist dein Lieblingsessen in Japan?&quot; (Okonomiyaki und Yakisoba sind die ungeschlagenen Favoriten! Aber auch Kareeraisu (Curryreis) ist sehr lecker. Die Japaner lachen immer wenn sie das hoeren, das ist naemlich a) das billigste Essen und b) auch das Lieblingsessen von japanischen Jugendlichen...)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Wie ist das Klima in Deutschland?&quot; (Ja, auch die Deutschen koennen tatsaechlich die selben 4 Jahreszeiten geniessen wie die Japaner.)&lt;br /&gt;
&quot;Ist es in Deutschland jetzt kuehl?&quot; (Wenn ich ihnen erzaehle dass die Luftfeuchtigkeit in D nicht so erdrueckend ist, machen sie schon ihre Umzugsplaene... Vielleicht sollte ich bemerken, dass man in D keine Kirschbluete und keine Ahorn-Herbstfaerbung exzessiv bewundern kann?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Gibt es in Deutschland Erdbeben und Taifune?&quot; ( - auch die Verneinung dieser Frage laesst die Japaner schon Koffer packen. Dann fuege ich allerdings hinzu, dass zwar die japanische Natur etwas unbaendiger ist, ich mich aber dafuer in der japanischen Gesellschaft sicherer fuehle.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Warst du in Tokyo? Warst du in Kyoto?&quot; (....bloeder Tourismus ;-)... )</description>
    <dc:creator>Katido</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://helen.twoday.net/topics/Japan+2005&quot;&gt;Japan 2005&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 Katido</dc:rights>
    <dc:date>2005-09-21T09:07:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://helen.twoday.net/stories/993005/">
    <title>Kleiner Rueckblick</title>
    <link>http://helen.twoday.net/stories/993005/</link>
    <description>Lange habe ich hier nichts mehr geschrieben. Das liegt ganz einfach daran, dass mir nichts einfaellt! Ich bin einfach hier und geniesse meine letzte Woche... Vielleicht erzaehle ich euch einfach mal, was ich auf dieser Reise gelernt habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GASTGEBER...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gastgeber koennen ganz schoen stressig sein. Der eine will mich nur am Wochenende, der andere will mich Mittwochs seinen Freunden vorstellen, der naechste kann Freitag nicht weil seine Katze zum Tierarzt muss...&lt;br /&gt;
Gastgeber geben einem sicherlich wesentlich mehr Einblick in japanischen Lifestyle als blosser Hotelaufenthalt, aber die ganze japanische Gesellschaft ist in den Gastgeberlisten nicht vertreten. Ich besuche die weltoffene Minderheit in Japan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IM GEPAECK&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollkommen unnoetig sind:&lt;br /&gt;
Reisefuehrer (die Touri-Info muellt einen mit genuegend Informationen zu)&lt;br /&gt;
viele tausend T-Shirts (jeder Gastgeber bietet mir an, meine Waesche zu waschen)&lt;br /&gt;
Handtuch und Seife (bekommt man auch in Yuusu&apos;s immer irgendwo her)&lt;br /&gt;
eventuell Regenschirm (hier gibt es quasi-oeffentliche Schirme *g* irgendjemand vergisst seinen billig-Schirm, ein anderer nimmt ihn mit, laesst ihn an einem anderen Ort liegen...)&lt;br /&gt;
Telefonkarte - denn der naechste Japaner wird dir bestimmt eine schenken &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unbedingt benoetigt wird:&lt;br /&gt;
leichte Socken (...begieb dich niemals barfuss in einen buddhistischen Gottesdienst, die Tatamimatten reiben dir beim vielen Verbeugen die Fuesse wund!)&lt;br /&gt;
kleine Geschenke fuer jede Altersgruppe, umbedingt im Handgepaeck mit zu fuehren!!&lt;br /&gt;
Fotos von zu Hause, ebenfalls im Handgepaeck&lt;br /&gt;
genaue Informationen ueber D: was essen die Deutschen? ab wann darf man Alkohol trinken und rauchen? wie hoch ist die Geburtenrate? (die beste Frage war: &quot;haben eigentlich alle Deutschen braune Haare?&quot; *LOL*)&lt;br /&gt;
gute Kenntnisse in Sachen Meerestiere...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
REISEN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe hier Leute getroffen, die gleich ein halbes Jahr lang durch ganz Asien touren, immer auf Wanderschaft. Nach dieser Reise glaube ich, dass das nicht das richtige fuer mich waere. Als Reisender bin ich immer nur Konsument - ich besichtige, kaufe, erfahre Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit. Zurueckgeben oder gar etwas erschaffen kann ich nicht ohne festes Zuhause und ohne ein gewisses Mass an Alltag. Mein naechstes Ziel ist es deshalb, eine Weile lang im Ausland zu wohnen, damit ich mich dort richtig eingliedern kann und auch zu etwas nuetze bin.</description>
    <dc:creator>Katido</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://helen.twoday.net/topics/Japan+2005&quot;&gt;Japan 2005&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 Katido</dc:rights>
    <dc:date>2005-09-21T02:27:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://helen.twoday.net/stories/966019/">
    <title>Yuusu!!!</title>
    <link>http://helen.twoday.net/stories/966019/</link>
    <description>Jugendherbergenfeeling........ ich werde es vermissen! Hier in Kyoto war ich mal wieder zwei Naechte in einem sehr netten japanischen &quot;Yuusu Hosuteru&quot; (Youth Hostel). Wenn ich an die Leute dort denke, fuehle ich mich schon wieder richtig trauerklosig...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hatte nicht nur Kontakt mit Leuten von der ganzen Welt, sondern vor allem auch zu japanischen Reisenden. Mittlerweile geht leichte Basis-Konversation auf Japanisch echt super fluessig. So lange sassen wir noch zum Quatschen zusammen, dass wir uns einen Mitternachtsimbiss &quot;schnorren&quot; mussten... (in Japan schnorrt man nicht, in Japan sagt man &quot;ich hab Hunger&quot; und hofft dass irgendjemand aufspringt um was zu essen zu holen ^^)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was hab ich in diesen Stunden gelacht - irgendwas lustiges gabs immer. Und nachdem ich so frei war festzustellen, dass einem japanische Maenner nie zur Hilfe eilen wenn frau ihre schwere Tasche die Treppe hochschleppt, hat mir ein japanischer Freund im Bahnhof IMMER mit dem Gepaeck geholfen... so sieht effektive Voelkerverstaendigung aus, wuerde ich sagen ;-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings habe ich auch gemerkt, wie unglaublich schnell einem das Geld durch die Finger rinnt, wenn man pro Nacht 4000 Yen zahlt - sehr billig, aber eben 4000 Yen teurer als eine Gastfamilie...&lt;br /&gt;
Nun ja, jede Reiseart hat ihre Vor- und Nachteile. Ich werde sicher auf dieser Reise noch mal in einer JuHe absteigen, auch wenn ich meine Gastfamilien ja auch gern hab...</description>
    <dc:creator>Katido</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://helen.twoday.net/topics/Japan+2005&quot;&gt;Japan 2005&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 Katido</dc:rights>
    <dc:date>2005-09-11T07:40:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://helen.twoday.net/stories/955792/">
    <title>Was ganz besonderes: Nichts besonderes!</title>
    <link>http://helen.twoday.net/stories/955792/</link>
    <description>Schon laenger habe ich hier nichts mehr geschrieben - das liegt einfach daran, dass ich zur Zeit keine reisserischen Schlagzeilen mehr aufgabele (man denke nur an die legendaeren Worte &quot;Buddhisten auf der Kanzel!&quot;, die um die Blogwelt gingen^^...). Das heisst aber nicht, dass es hier langweilig ist! Dieser Eintrag wird sich etwas chaotisch ein paar persoenliche Erfahrungen widmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
UEBERRASCHUNG&lt;br /&gt;
In Nagoya (1. September) wusste ich erst mal nicht so recht, wie es weitergeht. Sporadisch schrieb ich ein paar Hosts an, aber so richtig Reiselust kam dabei nicht auf. - Unter anderem schickte ich auch eine Mail an Tabuchi-san, meine Flughafenbekanntschaft. Ich haette ahnen muessen, dass er unverzueglich alle Hebel in Bewegung setzt, um mir zu helfen! Er suchte mir die Adresse einer billigen Unterkunft in der Naehe von Kyoto heraus und organisierte sogar einen Guide, der mich sicher vom Bahnhof dort hin bringen sollte. Dieser &quot;Babysitter&quot; war das aeltere Ehepaar Narita, das der Oomoto-Sekte angehoert. Kaum hatten wir uns ein wenig kennengelernt, da schlugen sie mir auch schon vor dass ich doch bei ihnen uebernachten koennte...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GEMUESE FUER GOTT&lt;br /&gt;
Gesagt, getan! Ich hatte das Glueck, dass gerade wieder ein Oomoto-Gottesdienst anstand, den ich gemeinsam mit den Narita-sans besuchte. Oomoto mischt alle moeglichen japanischen (shintoistischen und buddhistischen) Traditionen, angeblich auch Einfluesse aus Europa, die ich aber nicht wirklich entdecken konnte.&lt;br /&gt;
Es war mein erster japanischer Gottesdienst und entsprechend beeindruckend. Als ich zum ersten Mal katholische Rituale live erlebte fiel mir schon die Kinnlade herunter, entsprechend exotisch war der wahnsinnig formale Gottesdienst in Japan. Hier schien mir echt jeder Schritt der Priesterclique einstudiert, jedes Wort, jede Verneigung hatte seinen festen Platz im rituellen Ablauf.&lt;br /&gt;
Mit grossem feierlichem Trara wurde der Oomoto-Gottheit jede Menge Gemuese und Obst auf dem Altar serviert - schmunzeln musste ich, als es spaeter klammheimlich wieder weggenommen und ganz unfeierlich an die Gemeinde verteilt wurde.&lt;br /&gt;
Interessant auch, dass nach dem rituellen archaisch anmutenden Singsang des Priesters unter anderem auch ein Chor mit westlichem Anzug und &quot;westlicher&quot; Musik im Repertoire auftrat. Irgendwie empfand ich das fast als unpassend, fast das exotischste Element in diesem Gottesdienst.&lt;br /&gt;
Jedenfalls lernte ich hier den evangelischen Gottesdienst schaetzen, der doch mehr auf Inhalt abziehlt...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WAS SONST NOCH GESCHAH....&lt;br /&gt;
- Ein Taifun wurde angesagt, aber das bisschen Wind hier ist echt enttaeuschend. Den Taifunvorhersagen glaube ich nicht mehr.^^&lt;br /&gt;
- Ich wohne jetzt bei einer weisshaarigen Dame, die wohl meine Grossmutter sein koennte. Auch mal interessant, mit einer Oma durch die Shopping-Meile von Kyoto zu laufen!&lt;br /&gt;
- Narita-san brachte mir ein japanisches Lied bei: &quot;Wer den Fruehling liebt, dessen Herz ist so-und-so, wer den Sommer liebt, dessen Herz...&quot; Die Japaner sind echt total verrueckt nach ihren vier Jahreszeiten. Jede Touri-Broschuere verkuendet stolz: &quot;Wir haben hier auch die vier Jahreszeiten!&quot; ... suess.&lt;br /&gt;
- In Nagoya habe ich nach einem ganzen Monat doch tatsaechlich eine Ein-Tages-Bekanntschaft von Hiroshima wieder getroffen. (Sowohl mein Japanisch als auch meine Essenskuenste haben sich seitdem sehr verbessert...) Schoen, wenn aus einer blossen Zufallsbegegnung eine Freundschaft und Bereicherung wird.&lt;br /&gt;
- Heute abend gehe ich zu neuen Hosts, wo ich endlich auch mal japanische Kids um mich habe. Auf der Strasse und in den Bahnen sind gerade die Kinder oft sichtlich fasziniert von meinen blauen Augen.^^&lt;br /&gt;
- Als ich mit meinem Host durch Kyoto schlappte, fand ich doch tatsaechlich eine superkleine christliche Kirche! (Erst die zweite bisher!!) Da musste ich natuerlich sofort rein. Die &quot;Kirche&quot; bestand aus einem Buchladen und Info-Zentrum, vermutlich auch kleinere Raeumlichkeiten zum Treffen. Irgendwie war das so krass, dass ich mir gleich mal &quot;Das Leben von Jesus&quot; als japanischen Manga kaufen musste.&lt;br /&gt;
- Auch die Enkelin von meinem Host hat mir Mangas ausgeliehen. Da bin ich im altehrwuerdigen Kyoto, randvoll mit Kultur, und was mache ich? Ich lese Mangas! Was solls, ich habe meinen Spass...^^</description>
    <dc:creator>Katido</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://helen.twoday.net/topics/Japan+2005&quot;&gt;Japan 2005&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 Katido</dc:rights>
    <dc:date>2005-09-07T05:26:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://helen.twoday.net/stories/945137/">
    <title>Ein Hauch von Exotik</title>
    <link>http://helen.twoday.net/stories/945137/</link>
    <description>Immer wieder verblueffend, dass die Leute ueberall auf der Welt gleich seltsam ticken.&lt;br /&gt;
Hier sind europaeische Sprachen, allem voran &quot;natuerlich&quot; Englisch, total in. Auf den Strassen kann man viele T-Shirts entdecken, die von englischen, franzoesischen oder deutschen Aufschriften geziert werden... meistens ergibt das wenig Sinn, manchmal ist der Aufdruck sogar fehlerhaft. Das erinnert mich sehr an den Trend in Europa, chinesische Schriftzeichen auf den Klamotten spatzieren zu tragen, ohne recht zu wissen was sie bedeuten - die Optik zaehlt!&lt;br /&gt;
Frappierend war fuer mich am Anfang der Modetrend, ein christliches Kreuz als Kettenanhaenger zu tragen. Auch dies hat keinerlei inhaltliche Bedeutung, sondern sieht fuer japanische Augen anscheinend &quot;cool&quot; aus. (Mittlerweile bin ich fast so weit, dass ich auch eines moechte, einfach meiner Herkunft wegen.^^)&lt;br /&gt;
Dieses Phaenomen hat doch widerrum verblueffende Aehnlichkeit mit Deutschland, wo man tiefsinnige chinesische Zeichen als Kettenanhaenger, das Yin-Yang-Symbol als Fingerring oder einen Buddha auf&apos;s T-Shirt bekommen kann - selbstverstaendlich ohne einen blassen Schimmer von irgendeiner asiatischen Religion zu haben.&lt;br /&gt;
Fazit: Hier ist einfach alles anders - genau wie zu Hause *g*...</description>
    <dc:creator>Katido</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://helen.twoday.net/topics/Japan+2005&quot;&gt;Japan 2005&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 Katido</dc:rights>
    <dc:date>2005-09-02T03:21:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://helen.twoday.net/stories/932976/">
    <title>Mythos Tokyo</title>
    <link>http://helen.twoday.net/stories/932976/</link>
    <description>Jeder Reisende, den ich in Japan getroffen habe, musste mir irgendwann die obligatorische Frage stellen: Warst du schon in Tokyo?&lt;br /&gt;
Jeder erzaehlt etwas anderes von Tokyo, jeder bringt ganz andere Empfindungen aus der Stadt mit - aber jeder spricht von ihr. Fuer mich war Tokyo schnell zum Mythos geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tokyo ist gar nicht so schlimm, wie ich es mir vorgestellt habe. Die Menschenmassen haben bisher nicht die Grenze zur beaengstigenden Groesse ueberschritten. Mit den U-Bahnen komme ich gut klar und an die Geraeuschkulisse habe ich mich mittlerweile ja gewoehnt. Das Tempo ist insgesamt langsamer als auf den grossen Bahnhoefen in Deutschland ... oder in Osaka. (Eine Freundin erzaehlte mir, dass die Osaka-ler bekannt dafuer sind, sich schneller zu bewegen als der Rest von Japan. Von meiner Umsteigeerfahrung in Osaka her kann ich das nur bestaetigen &gt;.&lt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fuer mich ist jetzt Halbzeit. Einen Monat habe ich bereits bewaeltigt. Meine Reiseroute wird jetzt in Richtung Osakaflughafen verlaufen... eine Richtung, die schon irgendwie nach Abschied riecht.&lt;br /&gt;
Halbzeit ist auch eine Zeit, da mir die weniger angenehmen Seiten Japans nahe zu gehen beginnen. Hemmungslos oberflaechlicher Konsumismus, das bunte Vergessen in den Spielhoellen, die unsichtbaren Waende, die es verbieten Interesse an Fremden zu zeigen, schliesslich die erschoepften Krawattentraeger... Bedrueckend. Kein Wunder, dass sich hier viele Jugendliche noch mal in ein richtig schrilles, individuelles Outfit werfen, bevor sie die Anzuege anlegen muessen.&lt;br /&gt;
Aber ist es in Deutschland so viel besser? Als Beobachter anderer Leute Alltag muss ich mich oft fragen, wie mein eigenes Leben aussehen soll. Wie es aussehen KANN.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und andererseits habe ich Tokyo doch auch ins Herz geschlossen. Ich liebe Ueno, diese schmalen, ueberfuellten, billigen, bunt blinkenden Strassen. Gelegentlich vergeht mir das Lachen, wenn ich die Leute an den tristen Spieleautomaten zu lange betrachte. Aber insgesamt war dieses eifrige Treiben an der Oberflaeche einfach so verrueckt, dass ich nicht anders konnte als es zu geniessen.&lt;br /&gt;
Zudem bekam Tokyos Beton einen hauchduennen menschlichen Anstrich, wenn ich mit japanischen Freunden durch die Strassen zog. Sie brachten mir das abstrakte Tokyo gleich viel naeher. Ueber die mit Elektronik vollgestopften Laeden in Akihabara kann man als Fremder wohl nur unglaeubig den Kopf schuetteln; aber ueber Akihabara als Lieblingsort von meinem japanischen Freund Fukuda-san kann ich laecheln. Seine Freunde sind auch meine Freunde, nicht wahr?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kann ich einfach nicht mehr laenger bleiben. Die seltsame Mischung Tokyo ist schwer zu begreifen, wenn man gerade Halbzeit-Gedanken mit sich traegt. Und alles hier erinnert mich daran, dass ich meine Freunde jahrelang nicht mehr wiedersehen werde. Diese eine Woche Tokyo war so zwiespaeltig, dass ich daran schon genug zu kauen habe...</description>
    <dc:creator>Katido</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://helen.twoday.net/topics/Japan+2005&quot;&gt;Japan 2005&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 Katido</dc:rights>
    <dc:date>2005-08-29T04:57:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://helen.twoday.net/stories/926813/">
    <title>Sprechen Japaner Englisch?</title>
    <link>http://helen.twoday.net/stories/926813/</link>
    <description>So, jetzt werden hier die FAQ beantwortet... Sprechen Japaner Englisch?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Allgemeinen: Nein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- In Japan ist man sich einig darueber, dass der staatliche Englischunterricht nix taugt. Wer Englisch richtig lernen will, geht zum Privatlehrer......&lt;br /&gt;
- Die japanische Sprache unterscheidet sich sehr vom Englischen, zum einen von der Aussprache her, zum anderen aber natuerlich auch von den Vokabeln her. Als Japanischlernender kann ich bestaetigen, dass es echt nicht so einfach ist, jedes, aber auch wirklich jedes Wort LERNEN zu muessen und nicht einfach mal aus der eigenen Sprache heraus erkennen zu koennen.&lt;br /&gt;
- Manche Japaner sind aber auch einfach nur verschaemt und meinen, ihr Englisch sei nicht gut genug. Es muss eben immer alles perfekt sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man langsam spricht und einfache Worte verwendet, verstehen die meisten schon was man meint. Aber auch Exemplare, die wirklich kein einziges Wort Englisch koennen (zu koennen scheinen), laufen einem ueber den Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Uebrigens ist die Tendenz, englische Vokabeln in die Muttersprache aufzunehmen, in Japan noch viel ausgepraegter als in Deutschland. Das ist echt superkrass, was hier alles umbedingt fremdlaendisch ausgedrueckt werden muss.</description>
    <dc:creator>Katido</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://helen.twoday.net/topics/Japan+2005&quot;&gt;Japan 2005&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 Katido</dc:rights>
    <dc:date>2005-08-25T15:56:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://helen.twoday.net/stories/925409/">
    <title>Synthese</title>
    <link>http://helen.twoday.net/stories/925409/</link>
    <description>Eigentlich bin ich nicht wirklich tourismusgeeignet. Was interessiert es mich, ob diese oder jene Statue das einzige erhaltene Werk in Trockenlack-Technik der Muromachi-Periode ist, sowie die zweitgroeste Darstellung des Schosshundes der fuenfzehnten Buddha-Inkarnation.... ich bin hier, um Japan kennen zu lernen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was wollte ich eigentlich schreiben...? Aeh, ja, genau - dem Yakushiji-Tempel in Nara habe ich entsprechend wenig Interesse entgegengebracht, bin aber dennoch mit meiner Gastmutter zusammen hingegangen - was tut man nicht alles fuer Hosts ;-). Und siehe da, Yakushiji sollte zu einem sehr beeindruckenden Erlebnis fuer mich werden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die imposanten buddhistischen Statuen sehen meistens alle irgendwie gleich aus - der Buddha in Mediationshaltung und mit halbgeschlossenen Lidern, die Kannon aufrecht und mit gebogenen Fingern. Am interessantesten sind da fuer mich die Japaner, die ehrfuerchtig vor die Statuen treten, eine Muenze in den Opferkasten werfen und die Haende zu einer kurzen Andacht zusammenlegen, um gleich darauf wieder munter mit Kollegen zu plappern. Japaner scheinen sehr schnell zwischen Alltag und Andacht umschalten zu koennen. Interessant.&lt;br /&gt;
In diesem Stil war auch der ueberladene, touristische Yakushiji. Doch eines der Gebaeude...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...ich hatte die Schuhe ausgezogen und trat ein, da dachte ich mich trifft der Schlag: &lt;i&gt;Was zum Teufel macht die Kanzel hier?!?!&lt;/i&gt; Da standen tatsaechlich vor den ueblichen Buddhastatuen zwei glaenzend lackschwarze Podeste mit zierlicher Ueberdachung, ganz eindeutig die selbe Form wie eine christliche Kanzel. Mein Host bestaetigte mir meinen Verdacht: Die cleveren Japaner hatten diese christliche Erfindung praktisch gefunden und kurzerhand in den alterwuehrdigen Tempel gepflanzt. Allerdings nicht ohne sie zu japanisieren - im Gegensatz zum christlichen Prediger muss der buddhistische Obermacker nicht stehen, sondern kann es sich auf einer Sitzflaeche bequem machen, die mit traditionellen Tatami-Matten bezogen ist...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naeher betrachtet wurde im Yakushiji noch viel mehr wild zusammengewuerfelt. Da wird ueber den alten Buddha-Statuen ein quietschbuntes modernes Baldachin gehaengt; buddhistische Goetter laecheln zwischen christlicher Kanzel und shintoistischen Orakelzetteln; der Felsblock mit den archaisch anmutenden Linien von Buddhas Fussabdruck ist flankiert von den Plastiken eines modernen Kuenstlers...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich muss sagen, ich fand diese Halle in Yakushiji potthaesslich. Hier wurde einfach zu viel Krimskrams aus allen Epochen und allen Laendern angehaeuft.&lt;br /&gt;
Aber diese japanische Eigenheit, voll unvoreingenommener Begeisterung alles nach Gusto zu importieren und japanischen Vorlieben entsprechend weiterzuentwickeln, diese Eigenheit finde ich liebenswert! In der japanischen Geschichte wurde dies schon lange mit Enthusiasmus betrieben, gleichzeitig waren Nationalbewusstsein und die eigenen kulturellen Wurzeln nach meinem Eindruck schon immer stark. (So stark dass leider auch ein verheerender Nationalismus geboren werden musste.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe nicht den Eindruck, dass diese manchmal beinah naiv anmutende Offenheit gegenueber allem Neuen und Fremden zu einer Schwaechung der eigenen Kultur fuehrt, zu einer *raeusper* &quot;Ueberfremdung&quot;. Im Gegenteil, die Importe sind eine Bereicherung und werden nach und nach zu einem Teil japanischer Kultur. Vielleicht gerade deshalb, weil hier auslaendisches nicht so rigide und starrkoepfig als &quot;fremd&quot; abgelehnt, sondern pragmatisch aufgenommen und assimiliert wird. Philosophisch ausgedrueckt: &lt;i&gt;&quot;Beobachte einen Bambus, der sich im Wind biegt. Waere er starr, wuerde er im Sturm zerbrechen. Weil er biegsam ist, siegt er.&quot;&lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>Katido</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://helen.twoday.net/topics/Japan+2005&quot;&gt;Japan 2005&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 Katido</dc:rights>
    <dc:date>2005-08-25T08:49:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://helen.twoday.net/stories/917684/">
    <title>Gutes Verhalten auf Japanisch</title>
    <link>http://helen.twoday.net/stories/917684/</link>
    <description>Als Tourist bekommt man von Japan doch mehr oder weniger nur die Schokoladenseite zu kosten. Da war es eine interessante Erfahrung, einmal die Perspektive eines in Japan lebenden Auslaenders zu hoeren - namentlich Ben aus den USA, bei dem ich in Tokushima um den Schlaf gebracht wurde (naechtliches Philosophieren &amp; Gitarrenunterricht).&lt;br /&gt;
Er fuehlt sich einsam, denn wie soll man echte Freunde finden, wenn alle nur mehr oder weniger gleich hoeflich und zuvorkommend sind, ohne ihre wahren Gedanken zu zeigen?&lt;br /&gt;
Letztes Wochenende habe ich an einem Esperanto-Jugendtreffen teilgenommen und dort natuerlich viele neue Bekanntschaften gemacht (das wird meinen Aufenthalt in Tokyo praegen!!) Da verstehe ich nun schon ein wenig, was Ben meint. Jugendtreffen in Europa sind irgendwie anders... Vor allem der Abschied war fuer mich in Japan seltsam distanziert. Waehrend ich mich am liebsten jedem in die Arme geworfen haette (=&gt; herzzereissende Abschiedsszenen in Europa), kam von den Japanern nur ein Laecheln und freundliche Worte. Dabei meinte Kako-san mir gegenueber noch, dass Esperanto-sprechende Japaner weniger distanziert seien als &quot;normale&quot; (*g*) Japaner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich schaetze die &quot;japanische&quot; Aufmerksamkeit sehr (Ich finde sie typisch japanisch, auch wenn lange nicht jeder Japaner aufmerksam ist - versteht ihr was ich meine....?). Sie bemerken zum Teil wirklich erstaunlich Kleinigkeiten und lesen einem jeden eventuellen Wunsch aus den Gedanken.&lt;br /&gt;
Die Schwierigkeit dabei allerdings: Japaner interpretieren manchmal etwas ZU viel. Wenn ich beim Bummel durch die laute Shopping-Mall sage &quot;In Deutschland habe ich nicht staendig Musik um mich, wie hier in japan&quot;, dann meine ich das als kulturwissenschaftliche Feststellung; manch ein Japaner aber wird es vielleicht als Aufforderung (Vorwurf??) verstehen, mich an einen ruhigeren Ort zu fuehren.&lt;br /&gt;
Sie haben eben viele Hintergedanken, die sie nicht aussprechen, und glauben, dass das bei mir genauso ist.&lt;br /&gt;
Ich habe die Angst, dass ich es nicht bemerke, wenn ich sie stoere, langweile, sonstwie belaestige. Es wird einem ja nicht so gezeigt, und das interpretieren muss ich noch ueben...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute habe ich mit Kako-san darueber gesprochen und bei der Gelegenheit haben wir uns versprochen, ehrlich zueinander zu sein - was wir gleich geuebt haben. ;-)</description>
    <dc:creator>Katido</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://helen.twoday.net/topics/Japan+2005&quot;&gt;Japan 2005&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 Katido</dc:rights>
    <dc:date>2005-08-22T13:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://helen.twoday.net/stories/915478/">
    <title>Sanshuukan!</title>
    <link>http://helen.twoday.net/stories/915478/</link>
    <description>Hallo Leute, ich lebe noch! Tatsaechlich bin ich jetzt schon stolze drei Wochen in Japan. Das macht sich bemerkbar:&lt;br /&gt;
- Ich habe aufgehoert, die zahllosen kleinen Schreine am Strassenrand zu fotografieren. Sind einfach zu viele!&lt;br /&gt;
- Mir faellt nicht mehr die Kinnlade runter, wenn ich mitten in der glitzernden 21st-century-Einkaufsmeile ein Maedchen im traditionellen Kimono sehe. (Weiterhin aus dem Haeusschen gerate ich allerdings, wenn diese bunte Gestalt aus verflossenen Jahrhunderten ihr Hightech-Handy zueckt.)&lt;br /&gt;
- Ich habe schon lange keine Toilette mehr fotografiert. (Obwohl man nie genau weiss was einen bei den sehr individuellen japanischen Toiletten erwartet, wiederholen sich doch einzelne Elemente.)&lt;br /&gt;
- Mein Lieblingsessen ist Kareeraisu (curryreis), Okonomiyaki und Yakisoba.&lt;br /&gt;
- Kaum zu glauben, aber wahr: Auch die beruechtigten ueberirdischen Stromkabel fotografiere ich nicht mehr! Faszinierend finde ich sie aber trotzdem noch.&lt;br /&gt;
- Ich sage nicht &quot;Aha&quot; sondern &quot;N&quot;. Ich aeussere in japanischer Haeufigkeit Laute der Verwunderung, wobei mir nicht selten ein richtig tolles japanisches &quot;Eeeeeeee?&quot; enfleucht. &quot;Aaaaahm&quot; gibts nicht mehr - ich sage und denke &quot;Anoooo...&quot;.&lt;br /&gt;
- Ich esse Kareeraisu mit dem LOEFFEL!!!!!! (http://helen.twoday.net/stories/885795/main)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber bis zum Japaner ist es noch ein weiter Weg fuer mich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Noch zeige ich auf meine Brust und nicht auf meine Nasenspitze, wenn ich ueber mich rede, aber: Tendenz gen Nase!&lt;br /&gt;
- Im Gegensatz zu den Japanern, die immer und ueberall und selbst im Stehen einschlafen, kann ich im Zug nicht so gut schlafen.&lt;br /&gt;
- Reis kann ich mittlerweile richtig gut per Essstaebchen essen, aber bei allem anderen gibts immernoch manchmal kleine Patzer ...&lt;br /&gt;
- Ich esse noch immer schluerf-los. Woher kriegen die Japaner nur diese Wahnsinnsgeraeusche?!</description>
    <dc:creator>Katido</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://helen.twoday.net/topics/Japan+2005&quot;&gt;Japan 2005&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 Katido</dc:rights>
    <dc:date>2005-08-21T14:23:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://helen.twoday.net/stories/906465/">
    <title>Krieg &amp; Frieden in Japan</title>
    <link>http://helen.twoday.net/stories/906465/</link>
    <description>Naaaa, wer weiss wann der Zweite Weltkrieg geendet hat?? Genau, am 15. August! Da hat der japanische Kaiser naemlich mit Haengen und Wuergen (einige militaristische Kreise wollten immer noch nicht aufgeben...) die Kapitulation Japans erklaert. Heute meint nicht nur das Fussvolk, sondern auch einige Politiker, dass sie an diesem historischen Datum den Yasukuni-Schrein besuchen muessten. Dieses umstrittene Heiligtum ist den Seelen der im Krieg gestorbenen Japaner geweiht - inklusive den hingerichteten Kriegsverbrechern! Sehr schwierig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die asiatischen Staaten, die unter der japanischen Besatzung das ganze Elend des Krieges erleiden muessen, protestieren natuerlich gegen diesen Brauch. Meine aktuelle Gastfamilie - Mitglied von Amnesty International - ist auch hell entsetzt. In Sachen Aufarbeitung hat Japan noch viel zu lernen. Dieses Jahr ist Praesident Koizumi nicht zum Yasukuni gegangen, dafuer hat er ein doofes Statement abgegeben a la &quot;Japan traegt sooooo viel zum Frieden bei&quot;. Dabei gibt es laut meiner Gastfamilie Bestrebungen, Schulbuecher zugunsten dem glorreichen Japan zu aendern und die Verfassung, die eine Armee verbietet, zu aendern. (Ja, Japan hat nur Verteidungskraefte..... die im Augenblick im Irak stationiert sind &gt;.&lt;)&lt;br /&gt;
Das war auch ein Punkt, der mir in Hiroshima Bauchweh bereitet hat. Ich will ueber die Berechtigung der Bombe nicht sprechen, das ist mir ein Stueck zu deftig - Tatsache ist jedenfalls, dass die Atombombe entsetzlich war, und Tatsache ist, dass der japanische Krieg entsetzlich war. Ueber letzteres wird wenig gesprochen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was kam denn in den deutschen Medien dazu? Wuerde mich mal interessieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immerhin gibt es hier Amnesty International Mitglieder, die sich darueber aufregen und mir bei der Gelegenheit beibringen, was &quot;Luege&quot; auf Japanisch heisst.</description>
    <dc:creator>Katido</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://helen.twoday.net/topics/Japan+2005&quot;&gt;Japan 2005&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 Katido</dc:rights>
    <dc:date>2005-08-17T07:37:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://helen.twoday.net/stories/898951/">
    <title>Durch Nara geguidet</title>
    <link>http://helen.twoday.net/stories/898951/</link>
    <description>Gestern bin ich in Nara angekommen und wurde sogleich mit einem superleckeren japanischen Abendessen empfangen. Hmmm! Nach Japan werde ich zum Abendessen glaube ich regelmaessig Obst und Gemuese in Massen schnippeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nara selbst war einst die erste Hauptstadt von &quot;Japan&quot; (bzw. dem entstehenden Japan). Nachdem die Stadt diesen Status verloren hatte, kam ihr damals nur noch wenig Bedeutung zu - was ein Glueck ist, denn sonst waere das jahrhundertealte Kulturerbe hier wahrscheinlich gruendlich von all den Kriegen zerstoert worden.&lt;br /&gt;
Allerdings sind auch die ganz normalen Braende in den holzlastigen japanischen Staedten sehr gefraessig. Viele der historischen Tempel und Schreine hier sind Rekonstruktionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ich gestern abend noch ein wenig im Touristenguide stoeberte, fand ich das ganze eigentlich wenig aufregend. Da steht ein dicker Tempel dumm herum und laesst sich von Touristen fotografieren, was kann daran schon so toll sein?&lt;br /&gt;
Tatsaechlich aber wurde der heutige Ausflug nach Nara zu einem echten Highlight. Meine Host-Mama hatte naemlich, klug wie sie ist, die &quot;Volunteer Student Guide&quot; Gruppe in Nara kontaktiert. Die schickten mir zwei junge Studentinnen (Englischkenntnisse inklusive), die mir viel erzaehlen konnten, das ich noch nicht wusste. Hier bekam ich auch endlich die Fragen los, die sich bei meinen &quot;einsamen&quot; Besuchen in buddhistischen und shintoistischen Anlagen angesammelt hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach diesem touristischen Teil fuehrten mich die beiden noch durch Nara-Machi, einem ruhigen Wohnviertel Naras, in dem noch viele traditionelle Haeuser stehen. Eines davon war auch im Innern als traditionelle Wohnung aufbereitet worden und stand Interessenten als Museum zur Verfuegung, das einen sehr guten Einblick vermittelte. Die kleinen gemuetlichen Haeuschen, die sich um die schmale Strasse draengen, sind typisch japanisch mal mehr modern, mal mehr traditionell, und sind oft liebevoll mit Pflanzen oder im Fall der Laedchen mit Aufschriften verziert. Eine sehr entspannte Atmosphaere ohne all zu viele Touristen, wo man sich gern aufhaelt. Besonders mit zwei suessen japanischen Maedels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Merke: Volunteer Student Guide ist empfehlenswert!</description>
    <dc:creator>Katido</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://helen.twoday.net/topics/Japan+2005&quot;&gt;Japan 2005&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 Katido</dc:rights>
    <dc:date>2005-08-14T08:27:00Z</dc:date>
  </item>


<textinput rdf:about="http://helen.twoday.net/search">
   <title>find</title>
   <description>Search this site:</description>
   <name>q</name>
   <link>http://helen.twoday.net/search</link>
</textinput>


</rdf:RDF>
